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Sie sind die Verwalter ihrer Daten und definieren daher die Granularität der Daten, denen Sie DOIs zuweisen. Die folgenden Richtlinien können bei Entscheidungen über die Granularität hilfreich sein:

Die Granularität beschreibt den Grad der Aggregation des zu registrierenden Objekts. Je nach Disziplin oder Ressource können unterschiedliche Granularitätsebenen nützlich sein. Die Identifizierung eines Objekts kann je nach Zweck in jeder gewünschten Granularitätsstufe (Element einer Datei, einer Datei, einer Dateisammlung usw.) ausgeführt werden. Bei der Entscheidung, welcher Granularitätsgrad für die Registrierung eines Objekts verwendet wird, sind die folgenden Aspekte entscheidend:

  • Zitieren: Die aktuelle Zitier- und Forschungspraxis in der Forschungsgemeinschaft; was wird wahrscheinlich zitiert?
  • Anwendungsfälle und die Bedürfnisse der verschiedenen Interessengruppen: Wie werden Geldgeber/Verleger/Verwalter/etc. die Daten verwenden?
  • Die Art der Ressource: Beispielsweise kann eine komplexe Datensammlung eine granularere Identifikationsstruktur erfordern als ein Dokument oder eine Bilddatei.
  • Die Nachhaltigkeit: Der Kunde muss in der Lage sein, jedes Forschungsobjekt, dem ein DOI zugewiesen wurde, in Übereinstimmung mit den Verantwortlichkeiten des Kunden zu pflegen.
  • Mehrere DOI können sowohl Entitäten der oberen Ebene als auch Entitäten der unteren Ebene desselben Objekts zugewiesen werden.

DOIs sind in erster Linie für das Zitieren und Finden von Ressourcen bestimmt. Jede zitierbare Entität sollte unabhängig von einer größeren Menge oder Sammlung, zu der sie gehören könnte, sinnvoll sein.

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